Arbeiten in Thailand

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In Thailand, ist es nicht einfach, eine Arbeit zu finden, da nur Tätigkeiten ausgeübt werden dürfen, die von der Thai-Bevölkerung nicht verrichtet werden können. Ideal als Auswanderungsland, ist Thailand für Rentner, die jeden Monat ihre Rente sicher haben, oder Menschen, mit entsprechendem Privatvermögen. Menschen, die über beides nicht verfügen, werden sich schwer tun. Sich in Thailand durch arbeiten zu finanzieren stellt also ein Problem dar.

Arbeitsstellen sind schwer zu bekommen

Arbeiten ist in Thailand für Ausländer nur mit einem Work-Permit (Arbeitsgenehmigung) erlaubt. Da fangen die Probleme schon an. Diese Genehmigung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen zu bekommen. Sie müssen über einen Arbeitsvertrag verfügen, der von einer in Thailand ansässigen Firma ausgestellt wurde. Damit nicht genug, das Monatsgehalt muss mindestens 60 000,- Baht netto betragen. Wenn sie den Durchschnittsverdienst der Einheimischen Bevölkerung von etwa 6000,- bis 8000,- Baht zugrunde legen, sind das Gehälter, die sich im oberen Bereich bewegen. Solche Stellen, sind wenn überhaupt, nur sehr schwer zu bekommen.

Früher, war es für den Ausländer relativ leicht, eine Company zu gründen, über die er seine Geschäfte betreiben konnte und somit auch berechtigt war, zu arbeiten. Auch dies hatte wie so oft in Thailand, einen Haken, da sich 51 Prozent der Firmenanteile, im Besitz der unumgänglichen, thailändischen Partner befanden. Keine sichere Sache. Das gilt für alle Geschäftsbereiche, auch zur Eröffnung der dringend benötigten,“fünf Millionsten“ Bar in Pattaya.

Die Rechtsunsicherheit gibt zu denken

Die Behörden sehen diese Art von Company heute nicht mehr gerne. Viele Ausländer gründeten eine Company, um so an ein Jahres-Visum zu gelangen. Die sogenannte „schlafende Company.“ Überrascht waren sie allerdings, dass sie obwohl sie keinen Umsatz machten, 15 000,- Baht Steuer pro Jahr zahlen sollten. Der Mindestsatz, auch wenn die Company „schläft.“

Bei soviel Rechtsunsicherheit, ist es bedenklich, sich in Thailand selbstständig zu machen, nur um arbeiten zu können. Der Auswanderer kann kein Thai lesen, kennt die Gesetzgebung nicht, für alles muss ein Notar oder Rechtsanwalt zu Rate gezogen werden. Das ist erstens recht teuer, zweitens ist nicht gewährleistet, dass diese die Interessen des Auswanderers ernsthaft und mit Nachdruck vertreten.

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