Bangkok und seine Tuk Tuk

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Die bunt lackierten Tuk Tuk sind aus Bangkoks Stadtbild einfach nicht wegzudenken. Sie sind mit drei Rädern versehen, im hinteren Teil befindet sich der Fahrgastbereich. Der Aufbau ist bei der besseren Version aus einem Edelstahl-Rohrrahmen gefertigt, das Dach mit Vinyl bespannt.

Sitzbänke für die „Passagiere“ komplettieren das Tuk Tuk. Der Fahrer sitzt im vorderen Teil, gesteuert wird das Gefährt wie beim Motorrad mit einem Lenker. Früher war das Tuk Tuk das meist genutzte Verkehrsmittel. Inzwischen überwiegen die Taxen, zumal der Preis bei eingeschaltetem Taxameter niedriger ist und man in den Genuss einer Air-Con kommt.

Eine Fahrt mit dem Tuk Tuk sollte trotzdem auf dem Programm stehen, es ist ein einzigartiges Erlebnis. Große Personen müssen den Kopf einziehen, um etwas zu sehen, während das wendige Gefährt sich knatternd durch den zähen Verkehr in Bangkok schlängelt.

Schneller als ein Taxi kommen die Tuk Tuk allemal an das Ziel. Urlauber nutzen sie gerne in der belebten Innenstadt um kurze Distanzen zu überbrücken.

Die Tuk Tuk Fahrer sind Schlitzohren, immer auf der Suche nach neu angekommenen Touristen, die mit den Preisen nicht vertraut sind. Sie arbeiten mit Juwelieren, Gold-Shops und Schneidern zusammen, kassieren bei denen Provisionen, falls der Urlauber etwas kauft. Bei Stadtrundfahrten wird beiläufig an diesen Geschäften gestoppt.

Vorher immer den Fahrpreis aushandeln. Kurze Fahrstrecken kosten höchstens 70,- Baht, mehr als 120,- bis 130,- Baht solltet ihr für „Mittelstrecke“ keinesfalls zahlen. Für lange Strecken benutzt ihr besser ein Taxi. Besteht aber darauf, dass der Fahrer den Taxameter einschaltet. Als Tourist werdet ihr anfangs überall mehr zahlen als die Einheimischen, aber schnell habt ihr das Preisgefüge durchschaut und wisst wie ihr preiswert durch euren Thailand Urlaub kommt.

Ich wünsche euch allen einen angenehmen Aufenthalt in Thailands Hauptstadt Bangkok. 🙂

Bis demnächst euer

Herby

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