Der Erawan National Park

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Nicht allzu weit von Bangkok entfernt befindet sich die Provinz Kanchanaburi, in der sich der Erawan National Park etablierte. Unmittelbar in seiner Nähe liegt eine weitere sehenswerte Nationalparkanlage der Sai York.

Eingebettet in die Tenasserim Hügel mit ihrer üppigen Vegetation fanden zahlreiche Tiere in den beiden Nationalparks einen natürlichen Lebensraum. Begünstigt wird der reiche Wuchs der Pflanzenwelt durch den Khwae Yai Fluss. Er bewässert die Region ganzjährig und mündet im Si Nakharin See. Sehenswert sind auch der Dam und die Talsperre. Der Wasserfall im Parkgelände wird ebenfalls von dem  Khwae Yai Fluss mit dem kühlen Nass versorgt.

Spaziergänge im Erawan Nationalpark

Gerade einmal knapp 1000 Meter hoch ist der „gigantischste“ Hügel im Nationalpark. Die dicht wachsenden Bäume spenden ausreichend Schatten, so werden Spaziergänge während der heißen Mittagszeit im Erawan ebenfalls nicht zur Qual. Auch die leichten Anstiege zu den diversen Hügeln können ohne größere Kraftanstrengung bewältigt werden.

Eine Attraktion des Nationalparks ist der in sieben Etagen gestaffelte Wasserfall. Spaziergänge bis hoch zur siebenten Etage sind sehr beliebt bei den Besuchern. Ihr könnt euch von Etage zu Etage hocharbeiten und dabei die Natur auf euch einwirken lassen.

Auf der dritten Etage befindet sich eine Wasserrutschbahn, die scheinbar aus einer Laune der Natur heraus entstand. Bis zum „Gipfel“ nimmt die Wanderung je nach Kondition etwas mehr als zwei Stunden in Anspruch.

Baden ist im Erawan übrigens erlaubt. Erschreckt euch allerdings nicht, wenn plötzlich kleine Fischlein eure abgestorbenen Hautpartikel anknabbern. Sie sind ansonsten völlig harmlos.

Einzigartige Flora und Fauna

200,- Baht Eintrittsgeld für den Besuch sind durchaus akzeptabel, wenn ihr bedenkt was dort geboten wird. Die Tiere können sich frei bewegen und so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn unerwartet ein Elefant vor euch auftaucht. Viele Tierarten zeigen keine Scheu vor den Menschen. Hirsche, Tiger, Pfauen, Schlangen und Schmetterlinge bevölkern das Gelände.

Wem dies noch nicht reicht, kann die fünf Höhlen des Erawan Nationalparks besichtigen. Ein Grab, zahlreiche Höhlenmalereien und Kunstgegenstände aus frühester Zeit dokumentieren die Geschichte der Region. Es gibt auch einige Legenden, die ein Führer euch sicherlich gerne zum Besten gibt.

Übernachtungsmöglichkeiten im Erawan

Für diejenigen unter euch die länger die herrliche Natur des Nationalparks genießen möchten, bietet sich eine für Thailand unkonventionelle Möglichkeit an. Ein direkt am Khwae Yai Fluss gelegener Zeltplatz. Zelte können ab 50,- Baht gemietet werden, die größeren Ausführungen liegen im 300,- Baht Bereich.

Wenn euch das zu wenig komfortabel ist mietet euch doch dort ein kleines Häuschen, die sind bereits ab 800,- Baht pro Tag verfügbar. Die Häuser befinden sich in unmittelbarer Nähe des Parks, so dass keine langen Anfahrten nötig sind.

So entstand der Name Erawan Nationalpark

Pate bei der Namensgebung des Erawan Nationalparks stand der Elefantengott Erawan. Der Wasserfall wurde nach ihm benannt und dieser Name übertrug sich auf den Park.

Erawan gilt als die Gottheit sämtlicher Elefanten und der Gott Indra sitzt auf seinem Rücken. Der Gott wird mit sieben Rüsseln dargestellt und im Hinduismus auch als Wolkenelefant bezeichnet. Die Legende besagt, dass er Wasser aus dem Dunkel der Erde aufsaugt und in das Firmament prustet. Das fördert die Wolkenbildung, diese regnen sich dann auf die Erde ab.

Der Erawan Nationalpark weist also außer der großartigen Natur, den freilebenden Tieren und den Höhlen eine interessante Geschichte auf.

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