Der Isaan liegt im Trend

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Tourismus im Isaan

Auf Grund seiner Nähe zu Laos und Kambodscha, entwickelte sich der Tourismus im Isaan in den letzten Jahren rasant. Der Isaan ist das beliebteste Reiseziel der ländlichen Regionen in Thailand geworden.

Von dort werden Touren, oder Ausflüge in die Nachbarländer und an den Mekong angeboten. Da der Tourismus seit 2013 speziell im Isaan gefördert wird, wurde die Infrastruktur deutlich verbessert. Neue Hotels mit gutem Komfort entstanden, die Strassen wurden erneuert und es werden verstärkt Dienstleistungen angeboten.

Der Isaan ist die ärmste Region in Thailand. Haupteinnahmequelle der Bevölkerung ist nach wie vor die Landwirtschaft. Die Jugend sieht darin keine Zukunft mehr, wandert in die großen Städte ab, um sich dort eine Beschäftigung zu suchen.

Damit der Isaan im Laufe der Jahre nicht vollkommen verwaist, sollen Arbeitsplätze in der Tourismus Branche geschaffen werden.

Feste, Kultur und Tradition im Isaan

Die Einheimischen leben nach wie vor nach ihren alten Traditionen und der überlieferten Kultur. Während des ganzen Jahres finden traditionelle Feste im Isaan statt. Das macht ihn so interessant für den Tourismus. Besonders beliebt bei den Touristen sind die Nationalparks, auch die Seidenwebereien werden gerne besichtigt.

Sehenswertes im Isaan

Wer an Geschichte und Kultur interessiert ist, besucht in der Provinz Udon Thani den Ort Ban Chiang. Vor etwa 5000 Jahren entstanden dort eindrucksvolle Töpferarbeiten. Es soll sich dabei um die ersten, von Menschenhand hergestellten Tongefäße handeln. Ihr Markenzeichen war ein in die Keramik eingedrückter Fingerabdruck.

Sehenswertes gibt es ebenfalls in der Provinz Nakhon Ratchasima. Phimai ist durch seine Tempel Anlage bekannt.

Khao Phra Viharn in Si Saket nahe der kambodschanischen Grenze gelegen, ist mit Sicherheit einen Besuch wert. Die Tempelanlage ist eine der imposantesten in Thailand. Wegen dieser alten Bauten aus der Khmer Zeit, die voller Historie stecken, wird der Isaan für den Tourismus stetig interessanter. Es werden vermehrt Buchungen in den Hotels registriert. Das bringt der gesamten Region einen wenn auch geringen wirtschaftlichen Aufschwung.

Der Isaan ist einen Ausflug wert

Vergesst bitte nicht, den Isaan zu besuchen. Diese Region unterscheidet sich merklich von der hektischen Bar-Szene in Pattaya, wo jeder nur hinter dem schnöden Mammon her rennt. Hier sind die Menschen noch freundlich und aufgeschlossen, freuen sich Kontakt mit den, Farangs (Ausländern) aufzunehmen.

Bis demnächst euer

Herby

6 Kommentare

  1. Lieber Herby

    Da bin ich ganz bei Dir, ausser dass ich den Isaan nicht nur besuchen, sondern dort leben werde.
    Ich habe im Isaan mein Glück gefunden, und letztes Jahr schon einige Monate dort gelebt.
    Für mich stimmt einfach alles, und mit den günstigen Inlandflügen kann man auch locker ein paar Tage (oder Wochen) and Meer fliegen. Flughäfen hat es ja praktisch um jedes Eck rum.
    Wobei die Nationalparks so viel wunderbare Natur bieten, und ganz besonders der Mekong eine magische Anziehung auf mich hat, Danke Herby, schöner Bericht.
    Renato

    • Hallo Renato,
      Im Isaan gibt es sehr schöne Gegenden, ich selber lebte ja ebenfalls lange Zeit dort. Unternahm viele Fahrten mit dem Motorrad, kenne mich in der Ecke ziemlich gut aus. Meine neue Freundin kommt aus Korat und eventuell geht es nächste Woche wieder einmal für eine Woche dorthin.

      Liebe Grüße
      Herby

    • Dein Kommentar ist nur primitiv und kann nur von Leuten kommen die nichts verstanden haben, außer sich in Bars in Patthaya rumzuhängen…

      • Danke Bernd Bkk
        Der Comment von de Jong ist voll daneben er kommentiert hier und denkt ich bin der König. Kann alles kaufen armer Mann, aber in Pattaya Leben solche Menschen, aber im Norden ist es eine andere Welt, viel schöner.

        Gruß
        Rolf aus Chiang Rai und der Schweiz

        • Hallo Rolf,

          danke für Deinen Kommentar.

          Ich bin selbst mit einer Frau aus dem Isan verheiratet. Eine wunderbare Frau, die aus einfachsten Lebensumstände kommt und zwei mal studiert hat und nun bei einer internationalen Firma in Bangkok Chef von 250 Mitarbeiter ist.

          Merke: Geld kann helfen, muss aber nicht. Bei De Jong hilft beides nicht…

          Viele Grüße aus Bangkok/Hua Hin und Deutschland
          Bernd

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