Drogenentzug in Thailand

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Obwohl laut den Statistiken der offiziellen Stellen in Thailand der Drogenkonsum zurückgegangen ist, stellt der Konsum nach wie vor ein Problem dar.

Drogenentzug belastet das Budget

Der Drogenentzug in Krankenhäusern oder speziellen Kliniken belastet das Budget des Gesundheitswesens enorm. Mönche haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Süchtigen zu helfen und bieten einen Drogenentzug in diversen Klöstern an. Auch einige Ausländer befinden sich dort in einer Therapie.

Die Mönche praktizieren den kalten Entzug

Zimperlich sind die Mönche nicht. Kalter Entzug heißt ihr Programm und nach allem was man darüber hört, ist das für den Abhängigen eine Tortur.

In der Anfangsphase wird ihnen noch eine Ersatzdroge verabreicht, die dem bei uns bekannten Methadon ähnelt. Vor Antritt der Therapie lassen die Mönche sich eine Einverständnis Erklärung unterschreiben, in der sich der Abhängige verpflichtet zehn Tage im Kloster zu verbringen.

Sollte er während der Therapie sterben wird keinerlei Haftung übernommen. Jeder wird nur einmal aufgenommen, verlässt er das Kloster gibt es für ihn keine zweite Aufnahme mehr, der Drogenentzug im Kloster hat sich für ihn erledigt.

Für viele ist es die letzte Chance

Die meisten von ihnen sind vollkommen fertig, wenn sie sich für den Drogenentzug in einem Kloster entscheiden. Sie sehen es als ihre letzte Chance an.

Ein Kloster in Thailand ist ein Ort der Ruhe, viele liegen abseits aller Zivilisation mitten im Urwald. Selbst Prominente fanden in ihrer Verzweiflung den Weg dorthin und selbstverständlich auch, weil dort alles sehr diskret vonstatten geht. Für manche ist diese Form des Drogenentzugs zu hart und sie verlassen das Kloster nach kurzer Zeit.

Der Konsum beginnt von neuem. Die Abhängigen müssen sich strikt an die Regeln des Klosters halten, dafür wird ihre Privatsphäre geachtet. Keiner fragt woher sie kamen oder was sie machten. Trotz dieser brutalen Methode des Drogenentzugs haben die Mönche beachtliche Erfolge vorzuweisen. Ausschlaggebend ist der Wille des Drogenabhängigen den Drogenentzug durchzustehen.

Bis demnächst euer

Herby

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