Ein wenig bekannter Rennfahrer

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Schon 1939 war ein Grand Prix in Thailand im Gespräch. Leider kam der Zweite Weltkrieg dazwischen. Von 1936 bis 1938 gewann Prinz Bira den „Road Racing Gold Star“ des BRDC. Er ist bis heute der einzige Rennfahrer, der diesen Titel dreimal in Folge gewann. Der Prinz war auch als Fahrer für den damals geplanten Grand Prix vorgesehen. Trotz dieses Erfolgs blieb er ein wenig bekannter Rennfahrer.

Bira gewann den Grand Prix von Neuseeland

1936 gewann Prinz Bira den „Coupe du Prince“, der später als „Der Große Preis Von Monaco“ bekannt wurde. Alle von ihm gefahrenen Fahrzeuge erstrahlten in blau, eine Fahrzeugseite schmückte die weiße Maus, sein persönliches Maskottchen. 1950 gelang ihm der Sprung in die Formel 1 und er gewann ein einziges Rennen, den Grand Prix von Neuseeland. Die Thais waren begeistert.

Schon früh wurde das Talent des Prinzen schnelle Autos zu steuern erkannt und gefördert.

In Pattaya wurde eine Rennstrecke nach ihm benannt

In der Nähe von Pattaya wurde 1985 eine Rennstrecke gebaut, sie erhielt den Namen „Bira-Circuit“. Die Strecke ist 2,4 Kilometer lang, hat elf Schikanen und Kurven. Motorräder und Rennwagen erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Eine Schule für zukünftige Rennfahrer wurde angegliedert. Der Traum von der Formel 1 in Thailand, wird allerdings wohl ein solcher bleiben. Bis zum heutigen Tag ist Prinz Bira selbst in Thailand ein wenig bekannter Rennfahrer geblieben.

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