Einen Brunnen bohren lassen

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Wer ein Haus auf dem Land baut, wird nicht darum herum kommen sich einen Brunnen bohren zu lassen. Selbst bei einer Anbindung an das öffentliche Wassernetz sollten die Kosten für den Brunnen mit eingeplant werden. In den ländlichen Regionen Thailands kommt es am Morgen und am Abend häufig zu Engpässen bei der Wasserversorgung. Während der Trockenzeit kann die Wasserknappheit dazu führen, dass im Haus gar kein Wasser zur Verfügung steht. Duschen, Wäsche waschen und die Bewässerung des lieb gewonnen Gartens entfallen. Eine unangenehme Situation.

Die Einheimischen riechen das Wasser

Die Wahl des Standorts und das Bohren nach Wasser sollte einem Thai überlassen werden. In der näheren Umgebung gibt es immer jemanden der sich damit auskennt. Erstaunlicherweise sind die Einheimischen gut darin die beste Stelle für eine Bohrung aufzuspüren, als könnten sie das Wasser riechen. Nur in seltenen Fällen verwenden sie eine Art Wünschelrute. Eine erfolgreiche Bohrung wird meist schon beim ersten Mal erzielt. Im Normalfall befindet sich das kühle Nass in 10 bis 12 Metern Tiefe. Bezahlt wird der damit Beauftragte nur im Erfolgsfall. Das heißt: Wenn Wasser sprudelt. Die Kosten variieren je nach Tiefe und der Bodenbeschaffenheit. Vor dem Beginn der Arbeiten, sollte ein verbindlicher Festpreis ausgehandelt werden. Brunnen mit einer Tiefe von 70 bis 100 Metern werden richtig teuer, können über 100 000,- Baht kosten. Das kommt glücklicherweise nur äußerst selten vor.

Als Trinkwasser nicht zu gebrauchen

Nachdem der Brunnen gebohrt wurde, werden dessen Wände mit Beton-Ringen ausgekleidet, um zu verhindern, dass das Erdreich wieder in die Tiefe rutscht. Um das Wasser nach oben zu fördern wird eine Pumpe benötigt. Brauchwasserpumpen gibt es mit den unterschiedlichsten Leistungsvermögen. Entweder das benötigte Leistungsvolumen selber berechnen, oder es von einem Fachmann berechnen lassen. Bei tiefen Brunnen werden entsprechend große „Kaliber“ gebraucht. Bohrungen keinesfalls in der Nähe von Sickergruben vornehmen lassen, das Grundwasser wurde mit Sicherheit in Mitleidenschaft gezogen. Als Trinkwasser ist das Brunnenwasser nicht zu gebrauchen. Überängstliche können aus Gründen der Hygiene eine Wasseranalyse vornehmen lassen. Empfehlenswert ist das beispielsweise für  Menschen mit empfindlicher Haut, oder die an einer Allergie leiden.

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