Elefanten wurden arbeitslos

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Auch in Thailand, haben die noch lebenden Elefanten ihre liebe Not. Immer mehr der Dickhäuter werden arbeitslos. Die Waldgebiete in Thailand wurden größtenteils bereits gerodet. Die nicht gerodeten Flächen dürfen nicht weiter abgeholzt werden. Das führt dazu, dass die Elefanten nicht mehr für den Abtransport der Baumstämme benötigt werden, sie sind arbeitslos.

Die Elefanten betteln

Die Mahouts sind gezwungen, sich nach anderen Einnahmequellen umzusehen. Sie gehen mit den Elefanten in die Städte oder Touristengebiete. Dort erbetteln die arbeitslos gewordenen Elefanten ihr Futter und einige Baht für den Mahout. Not macht erfinderisch.

So wurden einigen Dickhäutern Kunststücke beigebracht, die sie einem amüsierten Publikum vorführen. Ein sozialer Abstieg für die Elefanten und ihre Betreuer. In Thailand soll es noch circa 4000 domestizierte Elefanten geben. Vor etwa 100 Jahren, waren es noch 100 000 Tiere. Einige Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Elefanten das Überleben zu gewährleisten. Wenn möglich, sollen sie wieder in ihren natürlichen Lebensraum, den Dschungel integriert werden.

Elefanten Paraden in Thailand

Für Thais waren und sind Elefanten eine Besonderheit, die sie verehren. War der Elefant doch einst einmal das Wappentier des Königreichs Siam. Jedes Jahr finden in Thailand Elefanten Paraden statt. Die bekannteste Parade wird sicherlich in Surin veranstaltet. Da die Elefanten arbeitslos wurden, trifft man sie auch in der Hauptstadt Bangkok an. Dort führen sie ebenfalls ihre Kunststücke vor, betteln und versorgen so sich selber und die Familie ihres Mahouts.

Das ist mit Sicherheit keine artgerechte Haltung der Tiere. Langfristig gesehen, soll den arbeitslos gewordenen Elefanten ein ruhiges Leben in den ländlichen Regionen Thailands gesichert werden.

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