Kambodscha die Alternative zu Thailand?

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Immer häufiger höre ich von Farangs, die seit langer Zeit in Thailand leben, sie gingen in das Nachbarland Kambodscha. Es würde immer schwieriger, ein Visum für Thailand zu bekommen, das wäre in Kambodscha “ easy“, ohne Geld auf der Bank nachweisen zu müssen, oder jedes Jahr einen Rentenbescheid vorzulegen.

Auch Kambodscha will die Visabestimmungen ändern

Bei meinen Urlauben in Kambodscha konnte ich keinen so großen Unterschied zu Thailand feststellen. Wie das Leben allerdings dort wirklich ist, wird sich erst herausstellen, wenn ihr länger in diesem Land lebt.

Mit der Beschaffung des Visums ist es in der Tat bisher einfacher, aber auch da sind drastische Änderungen im Gespräch. Ein Business-Visum, das zu einem Aufenthalt von einem Jahr berechtigt, gibt es ohne den Nachweis eines Bankguthabens. Auch die Vorlage der Rentenbescheinigung entfällt. Änderungen der Visabestimmungen sind in Planung.

Einiges ist in Kambodscha einfacher

"Schwertransport" an der Grenze zu Poipet.

„Schwertransport“ an der Grenze zu Poipet.

Ausreisen könnt ihr so oft wie ihr möchtet, und es gibt keine sogenannten „Visa-Runs“. Die Lebenshaltungskosten sind in etwa gleich, manches ist preiswerter, aber gerade die importierten Thaiprodukte sind durch die hohen Zölle teuer.

Unterkünfte gibt es in allen Preislagen, wobei die preiswerteren einen geringeren Standard aufweisen als in Thailand.

Auf Grund einer besseren Schulbildung sprechen die Khmer ein recht gutes Englisch und rufen einem nicht an jeder Ecke hinterher „Look Farang.“ Ebenfalls eine recht angenehme Randerscheinung. Die Kommunikation mit den Einheimischen ist wegen ihrer besseren Englischkenntnisse als zufriedenstellend zu bezeichnen.

In Kambodscha können Ausländer relativ problemlos arbeiten, oder sich selbstständig machen. Land kann auch hier nicht auf den eigenen Namen erworben werden.

Kambodschanerinnen und Thaifrauen sind ähnlich

Hübsche Kambodschanerin in Phra Viharn

Hübsche Kambodschanerin in Phra Viharn

Angenehm erscheint der von Deutschland her gewohnte Rechtsverkehr, an den ich mich durch die langen Jahre in Thailand immer erst gewöhnen muss. Der Fahrstil der Verkehrsteilnehmer ist im Vergleich zu Thailand etwas zivilisierter.

Zu den Frauen gibt es unterschiedliche Meinungen, wie könnte es anders sein. Die einen sagen, sie wären ähnlich wie die Thaifrauen, die anderen sind der Meinung, sie seien genügsamer, kümmerten sich mehr um den Mann, entwickelten Gefühle für ihn.

Meiner Meinung nach unterscheiden sie sich nicht wesentlich von den Thaifrauen. Die Gefühlswelt der Asiaten ist vollkommen anders, als die in europäischen Ländern. Im Vordergrund steht immer das Versorgungsdenken.

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Das Buch Mystisches Kambodscha  erleichtert euch die Entscheidung, ob Kambodscha wirklich eine sinnvolle Alternative zu Thailand darstellt.

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2 Kommentare

  1. Julia Rüefli on

    Guten Morgen Herr Huppertz
    Ich lese Ihre Kolumnen und interessanten Beiträge immer mit grossem Vergnügen!
    Ich lebe nun seit sechs Jahren in Thailand und habe durch Ihre Beiträge viel über die Lebensart und Denkweise der Thais gelernt. Sie sind weltoffen, kritisieren nicht und wollen niemanden europärisieren. Das finde ich toll und dafür möchte ich Ihnen danken.
    Mit freundlichen Grüssen
    Julia Rüefli

    • Hallo Julia,

      ich hoffe ich darf dich so nennen. Vielen Dank für den schmeichelhaften Kommentar, darüber habe ich mich sehr gefreut. Unterschwellig kritisiere auch ich sicherlich hier und da. Aber trotz aller Kritik, die manchmal ihre Berechtigung hat, lebe ich gerne in Thailand. Wir Europäer werden die Thais sicherlich nicht ändern. Im Lauf der Zeit ändern sie sich selber und ob das dann immer zu ihrem Vorteil ist bleibt fraglich.

      Dir liebe Grüße und noch viele schöne Jahre in Thailand.
      Herbert

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