Lai Ruea Fai Fest in Nakhon Phanom

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Das Fest Lai Ruea Fai findet jedes Jahr im Oktober in der Stadt Nakhon Phanom statt. Es symbolisiert das Ende der buddhistischen Fastenzeit. Die Besonderheit des Festes besteht darin, dass unzählige Boote und kleine Schiffe mit bunten Lichterketten geschmückt den Mekong Fluss befahren. „Das Feuerschiff flott machen“ ist die gängigste Übersetzung von Lai Ruea Fai. Der Mekong reflektiert die Lichter der geschmückten Boote, der gesamte Fluss wird auf einem kleinen Abschnitt während dieser Nacht taghell erleuchtet. Das Fest ist eine alte Tradition in der Provinzhauptstadt Nakhon Phakom.

Die Touristen sind fasziniert

Circa 50 kleine Boote werden in jedem Jahr aus Bambus oder Bananenstauden gefertigt. Auffällig ist der Einfallsreichtum der Thais bei der Gestaltung der Boote. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle unterscheiden sich voneinander. Die „Schiffsbauer“ lassen ihrer Kreativität freien Lauf, verleihen den Booten eigenwillige Formen und Farben. Eskortiert werden sie von traditionellen Langbooten, die mit Blumen und Kerzen geschmückt sind. Wie üblich bei solchen buddhistischen Festen, werden Opfer dargebracht. Mittlerweile wird das Lai Ruea Fai Festival von zahlreichen Touristen besucht. Sie alle sind fasziniert von der Veranstaltung, bei der Kultur und Tradition der Thais zum Ausdruck gebracht werden.

Die thailändische Fastenzeit

Das Fest dauert etwa eine Woche. Zahlreiche Veranstaltungen am Rande dienen der Unterhaltung der Besucher. In Nakhon Phanom werden farbenprächtige Umzüge durch die geschmückten Strassen abgehalten. Fast überall in Thailand wird das Ende der Fastenzeit mit einem regionalen Fest gefeiert. Anders als bei unserer Fastenzeit muss die Bevölkerung sich keine Beschränkungen auferlegen. Diese Zeit soll den Mönchen im Kloster ermöglichen, ihr Wissen über den Buddhismus zu vertiefen. Ursprünglich geht das Lai Ruea Fai Fest auf den Glauben zurück, durch die Umzüge in den Strassen Buddha wieder auf die Welt zurückzuholen. Die drei vorgeschriebenen Fastenmonate verbrachte er laut der Überlieferung im Himmel. Dort verbrachte er die Zeit mit Gebeten zu seiner Mutter.

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