Lebenshaltungskosten wieder gestiegen

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Bereits Ende letzten Jahres wurden der Strompreis und der Preis für Kochgas (Flaschenabfüllung) in Thailand erhöht. Auch die Maut-Gebühren für die viel befahrenen Schnellstraßen des Landes schnellten in die Höhe. Dadurch sind die Lebenshaltugskosten im Land wieder einmal gestiegen.

Preise für Gas und Strom erhöht

Diese Maßnahmen der ehemaligen Regierung treiben die Lebenshaltungskosten wieder einmal in die Höhe. Der Gaspreis wird monatlich jeweils um einen halben Baht je Kilogramm erhöht, bis der vorerst endgültige Preis von 24,82 Baht je Kilogramm erreicht wird.

Das Kilowatt Strom wurde um sieben Satang erhöht. In jedem Quartal wird dann erneut überprüft, ob der Strompreis nochmals angepasst werden muss. Die Maut-Gebühren für Schnellstraßen wurde je nach Fahrzeugart um 5,- bis 10,- Baht erhöht.

Das wirkt sich auf die gesamten Lebenshaltungskosten in Thailand aus. Die Transportkosten werden weiterhin steigen, somit werden Dinge des täglichen Bedarfs noch einmal teurer.

Westler sind gleichfalls beunruhigt

Die Preise in den Restaurants mussten zwangsläufig durch die gestiegenen Gaspreise an die neuen Verhältnisse angeglichen werden. Viele Thais sehen den gestiegenen Lebenshaltungskosten sorgenvoll entgegen. In Thailand lebende Westler beunruhigt die Preisspirale nach oben schon länger. Sind sie doch nach Thailand gekommen, um mit ihrer meist kleinen Rente ein besseres Leben führen zu können.

Das zu der Zeit zuständige Ministerium für Energie sagte den sozial schwachen Haushalten Hilfe zu. Haushalte die weniger als 90 Kilowatt Strom verbrauchen, sollen das Gas auch weiterhin für 18,13 Baht je Kilogramm kaufen können. Wo da der Zusammenhang zwischen Strom- und Gaspreis ist, bleibt schleierhaft.

Auch Kleinunternehmer (Garküchen, Restaurants) können 150 Kilogramm Gas je Monat zum alten Preis nutzen. Die Fläche der Betriebe darf 50 Quadratmeter allerdings nicht überschreiten. Seltsame Beschlüsse der ehemaligen Regierung.

Die gestiegenen Lebenshaltungskosten lösten Kritik aus

Nicht nur die betroffene Bevölkerung auch die damalige Oppositionspartei kritisierte die erneute Steigerung der Lebenshaltungskosten.

Unverständlicherweise gilt der hohe Gaspreis nicht für die Industrie. Angeblich soll sie dadurch wettbewerbsfähig bleiben. Bestritten wurde ebenfalls, dass die gestiegenen Preise eine Verteuerung der Lebensmittel nach sich zieht. Unsinn, da besteht doch eindeutig ein kausaler Zusammenhang.

Geld hatte die Regierung jedenfalls, um Kontrolleure durch Thailand zu schicken, die sicherstellen sollten, dass die Gashändler ihre Kunden nicht übervorteilen. Auch Garküchen und Restaurants unterliegen dieser Kontrolle, hier soll Preiswucher vermieden werden.

Wenn das kein Schildbürgerstreich ist, was dann? Wahrscheinlich war es ein Ablenkungsmanöver der ehemaligen Regierung vom wahren „Tatbestand“: Den gestiegenen Lebenshaltungskosten.

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