Sich keinen Illusionen hingeben

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Wer nach Thailand auswandert, sollte sich schnell der Realität stellen, sich keinen Illusionen hingeben. Thailand ist nicht wie von vielen angenommen, das Paradies, sondern ein Land wie jedes andere auch. Viele Auswanderer kommen mit dem Kopf voller Illusionen nach Thailand, sind später frustriert. Thailand bietet viele Vorteile, ist ein schönes Land, hat für Europäer aber ebenfalls Bereiche, mit denen sie weniger gut klar kommen. Die Lebensart der Asiaten ist für sie schwer zu verstehen. Nach einiger Zeit wird einigen von ihnen die ständige Hitze zuviel. Die Illusion in der neuen Heimat etwas zum Vorteil zu verändern, oder zu verbessern ist schnell aus geträumt. In Thailand leben die Menschen seit Jahrhunderten so wie sie leben. Veränderungen finden hier nur langsam statt und werden nicht durch Ausländer herbeigeführt.

Geld wächst auf den Bäumen

Die meisten Auswanderer wollen einfach nicht auf die Ratschläge von Expats hören, die schon Jahre in Thailand leben, hören nicht einmal richtig zu. Sie geben sich weiterhin ihren Illusionen hin. Jeder zahlte in Thailand Lehrgeld. Sei es: Bei den Frauen, bei der Anmietung einer Immobilie, oder beim Kauf eines Autos. Über die kleineren Dinge wie: überteuertes Essen in Restaurants, oder einen zu hohen Preis auf den Märkten ganz zu schweigen. Thais denken, bei uns wächst das Geld auf den Bäumen, wir brauchten es nur zu pflücken.

Manchmal auf andere hören

Das kann mir nicht passieren, sagen die meisten. Nicht wenige kamen mit viel Geld ins Land. In kürzester Zeit verloren sie alles. Keinen Euro mehr in der Tasche, sich den Illusionen hingeben ruinierte sie. Sicherlich gibt es auch unter den Ausländern einige Wunderlinge. Viele sind aber in Ordnung, sie sollten sich ihre Tipps zumindest anhören. Es sind keine erfundenen Geschichten, wie einige denken, sondern wurden vom Leben in Thailand geschrieben. Einige vermeidbare Dinge ereigneten sich, weil die Auswanderer nicht von ihren Illusionen lassen wollten. Thailand ist ein wunderschönes Land. Wer realistisch an die Sache herangeht, von vornherein seine Illusionen vergisst, kann hier ein wunderbares, sorgenfreies Leben führen.

3 Kommentare

  1. Auch ich lebe schon seit 15 Jahren im Isaan. hier habe ich meine Heimat aufgebaut. es war sehr viel Arbeit, denn auch hier bekommt man nichts geschenkt.
    Mit den Frauen ist große Vorsicht geboten, viele schauen nur auf das Geld. Am besten man deponiert sein Geld auf dem Bankkonto, dort ist es relativ sicher.

    Wie man heutzutage lesen kann, sind viele Ausländer so leichtsinnig und bringen das Geld bar in der Brieftasche mit, ein paar tausend Euro ist ja legal, was mehr ist, lässt man besser auf ein Thaikonto überweisen.

    Das Problem ist, wie sich wieder einmal herausstellt die Betrüger und Ganoven, die die Menschen schon bei der Ankunft auf dem Flughafen beobachten und zum Wohnort nachfahren, um so das Umfeld auszuspionieren.

    Hier ist Vorsicht geboten !!

    Einen schönen Tag wünscht Manfred

  2. Zu „Thais denken, bei uns wächst das Geld auf den Bäumen, wir brauchten es nur zu pflücken.“:

    Ich meine, kann man es ihnen verübeln?

    Ich will mal Advocatus diaboli spielen: Aus Sicht der Thais kommen hier fremde Menschen (hellhäutig, attraktiv), die sich Flugreisen leisten können (dass man darauf sparen muss, wissen sie oft nicht).
    Und diese Fremden zahlen jeden Preis, unverhandelt.

    Das würde aus ihrer Sicht doch nur ein Beklopptr machen, oder eben extrem Reiche.
    Da das aber nahezu alle Falangs so machen, und so viele Bekloppte kann es doch gar nciht geben, kann ich voll nachvollziehen, dass Thai uns alle für „reich“ ansehen.
    Und da gibt es in Notlagen auch kaum Unterstützung, ganz im Gegenteil: der „Reiche“ aht sein Gesicht verloren.

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