Streckenbeschreibung unserer Motorradtour nach Pilok

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Hallo liebe Follower und Freunde von Herby,
hier nun wie versprochen, der Reisebericht zu unserer Tour von Hua Hin in Richtung Pilok
mit Beschreibung der Fahrtroute.
Übrigens: Ich plane die Routen immer noch mit Karten und ein bißchen Google Maps, halt
„old school“, wie einige Freunde sagen, ich persönlich ziehe den Ausdruck „Dinosaurier“
vor….,-).

Tag 1: Motorradtour von Hua Hin nach Pilok – Erste Etappe

Mittwoch, 09.12.2020
08:10:
Herby und Goi treffen preußisch früh ein, geplant war 08:30, ich schaffe es gerade noch,
mir eine Hose anzuziehen….., also erst einmal ein Käffchen; Herby und Goi wie immer
Americano.
Jetzt ist alles verstaut und es kann losgehen.
Da Herby „a bissel“ müde ist, planen wir die Tour ein wenig um und verkürzen die Strecke.
Neues Ziel für den ersten Tag:
Nationalpark Thai Prachan, ergänzt durch ein paar bekannte „Umwege“ durch das
wunderschöne Hinterland von Kaen Krachan.
Wir starten auf der 3218 in Richtung PaLa U Wasserfall und queren die Route 4 in westlicher
Richtung.
8,2 km nach der Querung der Route 4 geht es rechts auf die 1001 und zum Tung Ngam See.
Erster kurzer Stopp und Anmoderation von Herby.
Im nächsten Ort gleich 2. links fahren (Straße hat keinen Namen).
Der Straße bis zum Ende folgen und dann links abbiegen.
Dieser Straße bis zur 3301 folgen und dann rechts abbiegen.
Wem das zu viel Gewusel für den Tourstart ist, der fährt einfach auf der 3218 geradeaus
weiter bis zur Ortschaft Nong Phlab und biegt dort rechts auf die 3301 ab.
Der 3301 bis zum ersten Kreisel folgen am großen Staussee vorbei, dort erste Abfahrt bei 90°
raus und gleich wieder rechts auf die 3410.
Tipp: man kann auch bei 12.74911, 99.67583 die 3301 links/ geradeaus verlassen und
fährt dann um den großen See herum und trifft rückseitig auf die 3410.
Die Straße ist allerdings nicht unbedingt vom Feinsten.
Der 3410 bis zur Weggabelung folgen und dann rechts fahren auf die 3432.

Der 3432 bis zur Weggabelung 3432 nach links und 3432 nach rechts…..;-) folgen
Wir fahren nach links und folgen dann der nach rechts abknickenden 3432.
Tipp: An der nach rechts abknickenden 3432 geht‘s geradeaus zum Thor Thip
Wasserfall (12.85344, 99.30337) im Nationalpark Kaen Krachan, allerdings ist
diese wunderschöne Strecke aufgrund der wilden Tiere nur mit dem Auto und nur
bis zum Camp (12.79894, 99.45427) befahrbar, kostet Eintritt und ist für Mopeds
gesperrt. Die restlichen 26 km bis zum Wasserfall sind derzeit aufgrund von
Problemen mit der Straße gesperrt und werden nur einmal morgens früh von einer
geführten Tour gefahren, nachmittags geht’s nach einem längeren Aufenthalt am
Wasserfall zurück. Dauer soll ca. 9h betragen.
Erster größerer Zwischenstopp für uns ist am Cafe „Joy Farm“ (ca.12.86676, 99.61425)
auf der 3432 nahe Kaen Krachan.
Den anschließenden Besuch im Resort am Fluss hat Herby ja kommentiert, hier gibt’s nichts
weiter zu sagen….
Auf der 3499 geht’s weiter mit kurzem Abstecher auf die 4009 zum Kaen Krachan Circuit
(12.94216, 99.70627) und dann auf die 3510 nach Norden.
Am Ende der 3510 nach links abbiegen auf die 3206 bis zum Thai Prachan National Park
(13.26919, 99.55359)
Da das Resort am Nationalpark geschlossen ist, kämpfen wir uns über die 3337 und die
Petkasemroad an Ratchaburi vorbei, fahren auf der 3291 in Richtung des Khao Ngu Stone
Parks (13.56958, 99.77521); bei ausreichend Zeit ist der Park einen kleinen
Zwischenstopp wert, biegen vor dem Park links ab und fahren schließlich am Kreisel rechts
unserem ersten Hotel entgegen in Chom Bueng an der 3087 (13.62581, 99.61591).
Wurde dann doch eine längere Tour als geplant……
Alternativ zur Route Richtung Ratchaburi auf der 3337 kann man (wenn’s noch lange genug
hell ist) auch auf der 3337 in Richtung Dragon Hills Golf Club (13.43997, 99.60415)
fahren und von dort über die 4017 und 4016 in Richtung der 3087.

Tag 2: Abwechslungsreiche Motorradfahrt in Richtung Pilok – Thailand

Donnerstag, 10.12.2020
Herby „quatscht“ mich gleich morgens früh so schräg von der Seite an und ich gieße
deshalb meinen ersten Kaffee im Hotel mit eisgekühltem Wasser auf…siehe Video.
Das kann ja heiter werden heute……
Es geht los:
Wer Zeit hat, kann ein paar km westlich die Höhle Chomphon Cave (13.62572, 99.58664)
„entdecken“, wir aber wollen zum River Kwai, außerdem „müffeln“ die Höhlen immer ein
wenig nach Fledermaus-Sch…..
Also, schräg rüber auf die andere Seite der 3087, der 3087 einen km folgen und dann rechts
auf die 4030 abbiegen, bis zum Ende durchfahren, dann links abbiegen und der 3357 folgen.
By the way: Ich habe hier Goggle Maps vertraut, bin von der 4030 links runter und einer
Abkürzung westlich der 4030 in Richtung der 3357 gefolgt.
Für Straßenmotorräder allerdings nur sehr bedingt empfehlenswert.
Am Ende der 3357 nach links abbiegen auf die 3209 und dann rechts auf die 3492.
So kommt Ihr zum Tempel Wat Tham Suea (13.95485, 99.60505) und zum chinesischen
Friedhof Wang Cemetery Park (13.97936, 99.55507).
Fahrt hier nicht über den River Kwai, heißt hier Mae Klong (nicht Mekong!!!…;-)),
sonst kommt Ihr nach Kanchanaburi und müsst durch die Stadt.
Der Verkehr und Fahrstil dort ist recht bemerkenswert…als ob die alle betrunken wären.
Kurz nach dem chinesischen Friedhof kommt Ihr auf die 3209, der Ihr links abbiegend nach
Westen und Süden folgt, bis sie über den River Kwai Noi führt.
Nach der Flussüberquerung geht’s am Ende der 3209 nach links auf die 3228.
(Achtung, wie viele Straßen in Thailand ändert auch diese einige Male ihre Bezeichnung).
Die 3228 nun bis zum Ende befahren, dann links in die 3455 abbiegen.
(Achtung, kurz vorher geht links die 3445 ab, nicht verwechseln).
Ihr folgt der 3455 bis zum Geschichtspark Mueang Sing (14.04113, 99.24310).
Dort machten wir den nächsten Stopp.
Achtung, auch hier wechselt die Straße manchmal die Bezeichnung, jetzt heißt sie 4032.
Auf der 4032 geht’s weiter bis nach Lum Sum, dort quert die Straße den River Kwai Noi.
Gleich hinter der Brücke rechts abbiegen.
Dort kommt dann das schöne Resort Baan Rim Kwai Rafts Ltd,. (14.10226, 99.16640)
auf der rechten Straßenseite mit Blick auf die hölzerne Eisenbahnbrücke auf der anderen
Flussseite.

Manchmal laufen Touris über diese Brücke, ich hätte ja Lust zu warten, um zu schauen, was
passiert, wenn dann gerade ein Zug kommt….;-)
Die 4032 führt Euch auf die 6018 und auf der geht’s nach Sai Yok.
Am Elefantenpark Sai Yok vorbei (der wird auf dem Rückweg erwähnt), wieder über den
Fluss und dann kann die erneute Suche nach einem Resort beginnen.
Das Tree Tara Resort (14.11379, 99.14771), im Video zu sehen, war ausgebucht, bis auf
zwei etwas „strange“ anmutende, überteuerte „Restzimmer“, macht aber sonst einen guten
Eindruck.
Also weiter über die 3344 und 3343 auf die Hauptstraße 323 nach Norden in Richtung
Sai Yok- und Erawan Nationalpark.
Kurz vor Aufstieg in die Berge haben wir links der Straße in einem kleinen Resort mit Namen
Buntawan (14.22172, 99.07223) übernachtet, Herby hat’s beschrieben, Preis-/Leistungsverhältnis passte.

Tag 3, Erster Teil: Mit dem Motorrad zum Hellfire Pass – Thailand

Freitag , 11.12.2020
Die Streckenführung dieses ersten Teils des dritten Tages ist recht einfach, das dicke Ende
kommt im zweiten Teil…
Mensch, kann der Herby böse gucken….Mannomann !!! Ab jetzt wieder Herr Huppertz…;-)
Aber der Reihe nach:
Das Resort am Fuße des Sai Yok/Erawan Nationalparkes ist trotz der Nähe zur 323 recht
ruhig, man kann wirklich schlafen…..
Und auch ganz wichtig (nicht nur für die Mädels), gute und saubere Bettwäsche….Nur mal so
Wir starten den Aufstieg auf der 323 in Richtung Hellfire Pass (14.35327, 98.95495),
nach ca. 30 min sind wir am Zwischenziel.
Wenn Ihr an Euren Motorrädern Spotlights habt, auf dieser Strecke, insbesondere auf den
Abschnitten, wo’s nur eine Fahrbahn in jede Richtung gibt, solltet Ihr sie benutzen.
Auch wenn mancher Entgegenkommende per Lichthupe „meckert“.
Die Thais haben nur sehr eingeschränkten Respekt vor Mopedfahrern und drängen diese
auch gerne mal ohne irgendwelche Bedenken ab.
Nicht umsonst kommen jeden Tag auf Thailands Straßen ca. 50 Motorradfahrer ums Leben.
Nach einem längeren Stopp ging‘s weiter auf der 323 nach Norden (wir haben ein paar
Deutsche aus meiner nördlichen Heimat getroffen, Ihr hört mein Gesabbel im Hintergrund
des Videos, trafen wir noch Engländer und auf dem Parkplatz einen netten Englisch und
Spanisch sprechenden Franzosen, also alles sehr international),

Tag, 3, zweiter Teil: Abenteuerliche Motorradfahrt nach Pilok – Auf in die Berge

Freitag, 11.12.2020
Im zweiten Teil der Fahrt am dritten Tag geht’s nicht so sehr um die eigentliche
Streckenführung, das Wesentliche passierte drum herum………
Deshalb hier der chronologische, ungeschönte Bericht zu den nachfolgenden Ereignissen..;-):
Auf der 323 ging‘ s vom Hellfire Pass aus weiter nach Norden.
Im Sai Yok Nationalpark (14.44456, 98.86526) geht’s links zum Sai Yok Waterfall. gut
ausgeschildert.
Wir Touris sollten mal wieder ein Vielfaches des Eintrittspreises für Thais bezahlen.
Da haben die Türsteher aber sparsam geschaut, als wir einfach umdrehten und wegfuhren.
Dann eben ohne Wasserfall, da gibt es andere, die auch schön sind und fast nichts kosten.
Hierzu vielleicht mehr auf einer der nächsten Touren….
Rund 25 km weiter ist rechts die Hin Dat Hot Spring (14.62564, 98.72608) zu finden,
aber auch die haben wir aufgrund des hohen Besucheraufkommens heute „rechts
liegengelassen“.
Nach weiteren ca. 20 km in Richtung Norden schwenkt die 323 nach links und führt in einen
Kreisverkehr.
Nach 180° ausfahren und dann wir befinden uns auf der 3272 in Richtung Pilok.
Das Abenteuer einer 70 km langen Kurvenstrecke beginnt…
Noch ein Zwischenstopp am schönen Stausee von Khao Laem mit seinen vielen Hausbooten
mitten auf dem See und weiter geht’s (dem Ungewissen entgegen…;-)).
Die Kurvenstrecke beginnt, tolle Landschaft, eine Kurve nach der anderen, das Vorderrad
ist sozusagen schon in der nächsten Kurve, während das Hinterrad noch aus der letzten
herauskommt…
Dann wird die Straße allerdings schlechter und schlechter, man merkt erst jetzt, wie viele
Autos unterwegs sind; die fahren halt nicht so locker an den Schlaglöchern vorbei, wie wir
mit unseren Mopeds.
Aber auch uns schüttelt es gehörig durch, wir können auch nicht jedem Schlagloch
ausweichen.
Außerdem weht uns ein höllischer Staub ins Gesicht durch den Rollsplit und den Dreck auf
der Straße.
Wir sind froh, als wir nach einigen Kilometern einen Zwischenstopp an einer
Aussichtsplattform machen können.
Der Parkplatz ist stets gut gefüllt mit ankommenden und abfahrenden Autos und Mopeds,
auch bergab….
Warum fahren so viel wieder den Berg runter? Es ist doch erst Mittag—

Alle, die bergauf fahren, wollen nach Pilok !!!!!!
Uns schwant nichts Gutes….!!!!!!!
Herby fängt an zu meckern, er hat übersehen, dass seine Reservetankleuchte anscheinend
schon eine Weile um Hilfe blinkt.
Hier gibt es aber nix, nur Natur und Baustellen.
Zusätzlich zu den Schlaglöchern und dem Split kommen jetzt Abschnitte dazu, in denen
so etwas wie eine Straße gebaut wird.
Einspurige Verkehrsführung, allerdings ohne Führung, dafür mit einigen hundert Metern
ungesichertem Abgrund an manchen Stellen und nicht einsehbaren Kurven.
Abenteuer pur, wenn man’s positiv sehen will….
Herby erzählte mir am kommenden Morgen, das Goi besorgt sei, ob es wieder in die Berge
geht, das sei wohl ziemlich gefährlich… Wo sie Recht hat, hat sie Recht.
Aber weiter:
Wir kommen an die Abzweigung zu Auntie Glens Guesthouse, einer Herberge an einem
alten Minenstollen, das Auntie Glen, mittlerweile über 80 Jahre alt, aus dem ehemaligen
Mineneingang restauriert hat. Soll sehr urig sein.
Das Guesthouse heißt auch Somsak Mining (14.65485, 98.40235).
Ich halte an und Herby fährt ein paar Kilometer weiter in den „Außenbereich“ von Pilok auf
der Suche nach einer Tankstelle.
Ich hole die beiden ein, habe aber den Fehler gemacht, den Weg in Richtung Aunties
Guesthouse nicht zu erkunden. Die ersten 50 einsehbaren Meter sahen ja auch ganz gut
aus.
Das „Nichterkunden“ sollte sich noch „rächen“.
Sehe einen aufgeregten Herby am Straßenrand mit einem Thai reden und fahre
lieber weiter…;-) in Richtung Pilok Zentrum (4.67903, 98.36654)
Gott sei Dank hat Herby das nicht gesehen, was ich dann sehen musste.
Ich glaube, er wäre ausgerastet.
Pilok ist ein Geheimtipp, wunderschöne Aufnahmen im Internet.
Streicht mal das Wort geheim.
Wenn Ihr Euch in die wunderschönen Internet-Bilder von Pilok die Hunderte von Thais, die
meisten mit Rollköfferchen auf der Suche nach irgendeiner Unterkunft „hineindenkt“, dazu
noch die entsprechende Anzahl von Autos und Motorrädern auf engstem Raum, dann bekommt Ihr einen Eindruck, wie das Chaos dort ausgesehen hat und warum uns bereits
Mittags beim Aufstieg so viele Autos bergab entgegenkamen.
Eine Tankstelle gab’s auch nicht, also wieder zurück.
Mittlerweile kam mir Herby entgegen.
Er hatte irgendeinen Fusel aus Flaschen getankt (sollte ROZ 91 haben) und wollte nun ins
Zentrum von Pilok.
Ich riet ihm sehr energisch ab und so drehten wir um.
Ich kaufte auch noch ein paar Flaschen Fusel, wir sahen uns noch so eine Art Zelt an und
kamen dann überein, zurück zu fahren und bei Auntie Glen vorbei zu schauen, ob vielleicht
dort noch was frei wäre.
Außerdem gibt’s da einen Wasserfall und den kam man für umsonst bestaunen.
Schon nach wenigen Metern auf diesem abseits gelegenen „Weg“ wurde klar, warum bei
Auntie nicht so viele Gäste waren oder sein konnten.
Die Strecke ist nur mit einem höhergelegten 4×4 Offroader oder einer Crossmaschine
befahrbar, zumindest im Augenblick.
Selbst die doch schon ein wenig geländetaugliche Honda NC X kam nicht mehr richtig weiter.
Ich konnte aber nicht anhalten, sondern musste mir erst einmal ein Plätzchen zum Wenden
suchen, die Kiste wiegt ja mit Gepäck auch schon ca. 270 Kg und da bin ich „schlankes Reh“
noch gar nicht mit eingerechnet…;-)
Also ab auf die Fussrasten und weiter.
Herby versuchte mir noch eine Zeit lang zu folgen, hatte aber mit seiner Straßenmaschine
und zwei Personen überhaupt keine Chance.
Ich konnte ihm auch nicht zurufen, dass er anhalten soll, ich musste ja selbst höllisch
aufpassen, um keinen „Driver down“ zu riskieren.
Nachdem ich dann gewendet hatte und zurückkam, gab’s auch entsprechende böse Blicke
und Kommentare von Herrn Huppertz….
Na ja, Herby hat sich dann wieder beruhigt, da ich ja nüscht dafür konnte (denke ich mal),
im Internet sah halt alles so schön aus.
Wir mussten also den ganzen Weg Richtung 323 wieder zurück, durch die Baustellen und die
Schlaglochwege.
Gefunden haben wir dann eine Übernachtungsmöglichkeit noch vor der 323.
Ich will nicht von einem Resort sprechen, denn das war es wirklich nicht.
Aber wir hatten ja keine große Auswahl, es begann dunkel zu werden.

Es gab sogar noch Ärger, weil, nachdem ich bezahlt hatte, das Zimmer nochmal vermietet
wurde und ich sollte nun umziehen in eine Räumlichkeit unter der Karaoke Anlage mit
integriertem Wespennest im Zimmer.
Da hab ich einfach die Tür zugemacht und fertig.
Danach haben sich die Thais die halbe Nacht lang lautstark anscheinend über die Farangs
beschwert und sich Karaoke ordentlich Luft gemacht, so mit richtig „schrägem Singsang“,
da konnte einem schon das Blut aus den Ohren laufen…..;-)
Herby und Goi waren auch ganz begeistert, da ihr „Zimmer“ in direkter Richtung der
Abstrahlung der Lautsprecher lag.
Fazit: Pilok kann sicherlich ganz lieblich sein, aber bestimmt nicht an Feiertagen, da sollte
man die Gegend, wie heißt es so schön „weiträumig umfahren“.

Tag 4: Rückfahrt nach Hua Hin – Wir fanden ein tolles Resort

Samstag 12,12,2020
Wir sind auf der Rückfahrt von Pilok, respektive von unserer „Unterkunft“, in die
Zivilisation.
Bevor wir den Kreisel der 323 erreichen, machen wir noch einen kurzen Stopp am und auf
dem imposanten Staudamm des Khao Leam See’s (14.78084, 98.5789´) der in übergroßen
Schriftzügen auf der Staumauer „verewigt“ nach dem derzeitigen König benannt ist.
Die Anlage ist sehr gepflegt und wirklich sehenswert.
Wir sind wieder auf der 323, dieses Mal in Richtung Süden und geben „Kette“ um endlich
mal früher in einem Resort anzukommen.
Es geht zurück nach Sai Yot, die 3343 und die 3344 runter zum Fluss über die Brücke und
dann nach rechts zum Elefant Park Sai Yot (14.11268, 99.14510).
Danach wieder am Fluss entlang auf der 4032 am Geschichtspark vorbei bis zum Ende und
dann rechts auf die 3228.
Zufällig stoßen wir dort auf ein nahezu unbewohntes Resort am Fluss:
The Country Home Resort (13.96463, 99.31095)
Neuer Name: Rimkwai Garden Camp.
Der neue Name ist aber noch nicht bei Google sichtbar und ein gleichlautendes Resort in der
Nähe hat dauerhaft geschlossen. Ergebnis: Wir sind fast die einzigen Gäste.
Gut für uns, wir können uns die Zimmer aussuchen, Qualität und Preis stimmen soweit,
Herby hatte zwar ne kalte Dusche und bei mir fiel das Waschbecken fast aus der Wand…;-),
aber „what shalls“….
Der Besitzer ist ausgesprochen freundlich, spricht gut Englisch und auch das Personal
freute sich über unseren Besuch…. Alles in allem also sehr empfehlenswert.
Endlich mal früher Feierabend, es ist ca. 14:00 Uhr….

Tag 5: Letzte Etappe unserer Motorradtour – Heimkehr nach Hua Hin

Sonntag 13.12.2020
Heimreise.
Es geht vom Resort „The Country Home Resort“ auf der 3228 (Straßenname wechselt) nach
Südost, bis wir wieder die 3209 erreichen und den River Kwai Noi überqueren.
Wir folgen der 3209 bis Dan Makham Tia (3.84975, 99.41307) und biegen im Ort rechts ab.
Die Straße ist bei Google nicht benannt, heißt aber, glaube ich, 4010.
An der nächsten Weggabelung links halten und der 4024 folgen.
Kurz vor einem Streckenposten (evt. Kontrolle von und in Richtung Myanmar) links
abbiegen auf die 4019.
Die Strecke führt zum Alpaca Tierpark (13.71300, 99.20436)
Wir sind nicht reingegangen, ist doch sehr auf asiatische Touristen zugeschnitten.
Der Park wird dennoch hier erwähnt, da wir kurz vorher von einer überfluteten Straße direkt
nach einer Kurve überrascht wurden (haben uns fast auf die Schn…. gelegt) und Herby mir
anschließend am Tierpark ein paar Schrammen in meinen linken Koffer gefahren hat, er
wollte halt ein wenig kuscheln….
Bei 13.64034, 99.24197 biegen wir links von der 4019 auf die 4020 ab und fahren eine
wunderschöne Strecke durch, nach Thai-Angaben, unberührte Natur.
Am Ende der 4020 stoßen wir auf die 3087 (vom Hinweg) und beim Tanken auf jede Menge
Biker.
Wir biegen von der 4020 links ab auf die 3087 und an der Ampel gleich wieder rechts auf die
6007, allerdings gibt es hier keine Hinweise auf den Straßennamen, folgen dann der 4041
und der 3342 bis wir auf der 3313 landen und nach rechts abbiegen.
Die 3313 heißt hier allerdings schon 3206…;-) und führt uns bei 13.28931, 99.65437
rechts auf die 3510 nach Süden vorbei an Kaen Krachan und in Richtung Hua Hin.
Ein kurzer Stopp am Little Forest Coffee House (13.03366, 99.72277) und dann geht’s
nach Hause, den Straßen in Richtung Nong Phlab folgen und am Ende links auf die 3218
abbiegen.
So, das war’s, das war unsere Tour von Hua Hin nach Pilok und wieder zurück, ungefähr
1.300 km brutto, wenn man die Navigationsfehler des Guides (ich will hier keine Namen
nennen) abzieht…;-), bleiben so roh und rund 1.200 km übrig.
Sawassdee
Im Norden sagt man Tschüss….
Bis zum nächsten Mal…..
Euer
Wolf

 

 

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