Tipps zur Naturfotografie

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Die wohl schönsten und spannendsten Motive für die Fotografie finden sich in der Natur Thailands. Die Auswahl an Pflanzen und Tieren aller Art bietet endlose Möglichkeiten, auch wenn den ambitionierten Hobbyfotografen und den professionellen Naturfotografen Welten trennen. Denn die Strapazen und das nötige Wissen, das hinter einem einzigartigen Naturfoto steckt, sind enorm.

Mit der Landschaftsfotografie beginnen

Je nach der Umgebung, in der sich Naturfotografen befinden, stellen die Umweltbedingungen mitunter hohe Anforderungen an Mensch und Ausrüstung. Feuchtigkeit, extreme Hitze, Staub oder Sand sind nur einige Beispiele.

Daher empfiehlt es sich in der Naturfotografie für den Einsteiger, ähnlich wie bei der Landschaftsfotografie, erst einmal vor der eigenen Haustür zu beginnen. Der in der Nähe gelegene Wald oder Park kann genauso spannende Motive für das Fotobuch (beispielsweise von Happy Foto*) liefern. Draufhalten und abdrücken ist bei Landschaftsaufnahmen jedenfalls nicht gefragt.

Regel Nummer eins für Hobby-Fotografen lautet daher: Das Bild klar gliedern, bevor man auf den Auslöser drückt. Und zwar in einen Vordergrund mit dem Hauptmotiv sowie in Mittel- und Hintergrund. Die Schwierigkeit besteht darin, optimale Lichtstimmung einzufangen. Und spätestens, wenn man sich auf die Motivjagd nach Tieren begibt, muss man wissen, wo und zu welcher Zeit sie anzutreffen sind.

Die richtigen Motive finden

In der Fotografie gelten oft dieselben Regeln wie in der Malerei. Mit der richtigen Aufteilung, dem optimalen Ausschnitt und einem passenden Hintergrund erzeugt man beim Betrachter schnell die gewünschte Wirkung. Diese Regeln bewähren sich immer wieder. Wenn man diese kennt, wird das Fotobuch mit besonders schönen Fotos und Gemälden gefüllt sein. Die Übergänge zwischen Landschafts- und Naturfotografie sind fließend.

Ganze Naturlandschaften für das Fotobuch abzubilden, ist natürlich sehr reizvoll. Schöner ist es allerdings ins Detail zu gehen und einzelne Motive wie Bäume, Gräser oder farbenprächtige Blumen ablichten. Dazu empfiehlt sich der Kauf eines Makro-Objektivs. Für Kleinstlebewesen wie Käfer oder andere Insekten ist so etwas unverzichtbar.

Kurze Belichtungszeiten bei Tieren

In der freien Natur ist das Teleobjektiv absolut empfehlenswert. Besonders wenn man Tiere aus weiter Entfernung so gut wie möglich aufs Bild bekommen möchte, ist ein Teleobjektiv von Vorteil und wird auch für das Fotobuch den gewünschten Erfolg bringen. Je weiter man sich an das Tier ran bewegt, umso wahrscheinlicher ist es, dass es die Flucht ergreift. Man benötigt hier also ziemlich kurze Belichtungszeiten, da die Tiere meistens schlagartig die Flucht ergreifen.

Als Hobbyfotograf in der Wildnis oder im Tierpark sollte man, wenn möglich, auch mit einem Stativ arbeiten. Besonders wenn man Naturlandschaften für das Fotobuch abbilden möchte, gelten die gleichen Regeln wie bei der Landschaftsfotografie. Bei Tieren können zudem Einbein-Stative sehr interessant sein, da sie ein Mittelding zwischen Flexibilität und Stabilität bieten.

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