Touristen entdecken das Goldene Dreieck neu

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Das Goldene Dreieck in früheren Zeiten berühmt berüchtigt wegen des Drogenschmuggels und der Herstellung von Opium zieht Touristen in seinen Bann. In der gesamten Region gibt es viel für euch zu entdecken. Interessant ist auch die Grenznähe zu Laos und Myanmar.

Das Goldene Dreieck bietet Besuchern einiges

Wo sich Touristen tummeln, gibt es auch einiges an Kultur.

Wo sich Touristen tummeln, gibt es auch einiges an Kultur.

Völlig problemlos können die Nachbarländer von Thailand aus besucht werden. Das Goldene Dreieck selber bietet Urlaubern eine Vielzahl an Tempeln, die einen Besuch lohnen. Auf dem Mekong können Bootstouren unternommen werden und in den Dschungelgebieten tummeln sich zahlreiche Elefanten.  Jeder Tag bietet praktisch eine neue Überraschung, langweilig wird es am Goldenen Dreieck mit Sicherheit nicht.

Bereits im Jahr 2006 wurde von dem Engländer Joshua Plotnik in Zusammenarbeit mit der Regierung Thailands ein Elefanten-Camp gegründet. Bekannt wurde es unter dem Namen: Golden Triangle Asian Elephant Foundation. In dem Camp fanden mittlerweile 26 der Dickhäuter eine neue Heimat. Das Camp liegt inmitten des Dschungels, die Tiere befinden sich folglich in ihrem natürlichen Lebensraum. Einige der Elefanten stehen den Touristen für einen „Ausritt“ zur Verfügung.

Drogen sind nach wie vor ein Thema

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Drogenbarone das Goldene Dreieck dominierten. Ihr ungekrönter König Chang Shi Fu unterhielt sogar eine Armee mit 10 000 Söldnern und verfügte zum Entsetzen der Bevölkerung über eine große Anzahl von Raketen. Drogen werden nach wie vor geschmuggelt wie die Behörden einräumen. Allerdings besteht für die zahlreichen Urlauber keinerlei Gefahr durch die Schmuggler.

Die Bergstämme und Kultur stehen auf dem Programm

Ob es sich bei den Kindern wirklich um Angehörige der Bergstämme handelt ist fraglich.

Ob es sich bei den Kindern wirklich um Angehörige der Bergstämme handelt ist fraglich.

In Chiang Rai können die in dieser Region noch ansässigen Bergstämme (Naturvölker) besucht werden. Einige Stämme führen noch ein recht exotisches Leben. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie mit der Fertigung von Souvenirs. (Kunsthandwerk)

Abenteuerlustige können eine ausgedehnte Trekking-Tour auf dem Rücken eines Elefanten unternehmen. Ein unvergessliches Erlebnis für den Urlauber.

Wer an der Kultur Thailands interessiert ist, kann eine der mehr als 100 Tempel-Anlagen im Umkreis des Goldenen Dreiecks besuchen.

Die Region bietet sich geradezu an, ohne Führer auf Entdeckungstour zu gehen. Es müssen nicht unbedingt durchorganisierte Ausflüge gebucht werden. Diese sind oft nicht nur unverschämt teuer, sondern der Tourist wird auf die Schnelle durch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten geschleust. Keine Zeit um alles in sich aufzunehmen. Selber entdecken heißt deshalb die neue Devise.

Obst- und Gemüseanbau garantieren ein Einkommen

Im Goldenen Dreieck auf der thailändischen Seite wird kein Opium mehr angebaut. Dafür sorgte Thailands König, der das „Royal Projekt“ ins Leben rief. Er finanzierte den Anbau von Obst und Gemüse, um den Farmern eine neue Existenz zu gewährleisten.

Dennoch gelangen auf Schleichwegen Drogen aus Laos und Myanmar nach Thailand. Heutzutage ist es kein Opium mehr, sondern Amphetamine in Tablettenform. Täglich werden im Grenzgebiet große Mengen der Droge von Militär und Polizei beschlagnahmt.

Touristen, die das Goldene Dreieck besuchen, entdecken immer wieder neue, sehenswerte Kleinigkeiten die einen Besuch lohnenswert machen. Nehmt euch ausreichend Zeit um die reizvolle Region zu erkunden.

Bis demnächst euer

Herby

 

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