Visakha Bucha Tag

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Das Fest Visakha Bucha wird in jedem Jahr von allen gläubigen Buddhisten begangen. In diesem Jahr fand es am 24. Mai statt. Es soll an Buddhas Geburt und seine Lehren erinnern. Das Fest richtet sich nach dem Mond, hat kein festes Datum. Buddha wurde als Sohn eines alten, indischen Adelsgeschlechts geboren, machte sich schon als Jugendlicher Gedanken über die Zusammenhänge des Lebens. Er kam zu dem Schluss: Das Leben ist einer permanenten Veränderung und Wechsel ausgesetzt. Auf die Geburt folgt das Heranwachsen, das Altern und am Ende wartet der Tod auf die Menschen. Mit gerade einmal 29 Jahren verzichtete er auf den Thron. Er verbrachte sein Leben damit nach der Wahrheit zu suchen, die er in Lehrsätzen festhielt.

Ein Besuch im Tempel ist Pflicht

Mittlerweile ist der Visakha Bucha Tag ein international anerkannter Feiertag und für Buddhisten der wichtigste des Jahres. Seit 1950 wird er von Buddhisten aller Glaubensrichtungen begangen. Am ersten Vollmondtag des sechsten Mondmonats findet er statt. Buddha selber fand die Erleuchtung als er starb und verließ den Kreislauf der Wiedergeburt.

In Thailand feiert die Bevölkerung den Visakha Bucha Tag wie alle anderen Feste auch seht ausgiebig. Am frühen Morgen ist ein Besuch im Tempel angesagt. Blumen, Speisen und Räucherstäbchen werden als Opfer dargebracht. Die Einheimischen beschenken einander und meditieren in den Tempel-Anlagen. Bereits in den Anfängen des Königreichs Thailand wurde dieser denkwürdige Tag gefeiert. Das Visakha Bucha Fest hat eine lange Tradition und wird von den Gläubigen sehr ernst genommen.

2 Kommentare

  1. Danke für den interessanten Artikel!

    Kann es sein, dass dieser religiöse Feiertag „auf dem Land“ eine höhere Bdeutung hat als in den Städten?

    • Auf dem Land halten die Thais mehr am den alten Traditionen fest. Besonders an den religiösen Feiertagen.

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